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Ortsdurchfahrt ist eine Holperstrecke

Kreis erwägt jetzt eine Sanierung der Straße in Kirchberg

Die marode Ortsdurchfahrt Kirchberg soll von Grund auf saniert werden .Foto: A. Becher

Die marode Ortsdurchfahrt Kirchberg soll von Grund auf saniert werden .Foto: A. Becher

Von Ingrid Knack

KIRCHBERG AN DER MURR. Gudrun Wilhelm, Gemeinderätin in Kirchberg an der Murr (Freie Liste) und Kreisrätin in der Gruppe Wilhelm/Klinghoffer, hat den Stein endgültig ins Rollen gebracht: Sie sprach Matthias Straus, Straßenbauamtsleiter beim Landratsamt Rems-Murr, auf die marode Bahnhofstraße in Kirchberg an der Murr an. Betroffen ist ein etwa 800 Meter langer Streckenabschnitt der Ortsdurchfahrt. Die Wellenbildung im Asphalt ist nicht mehr zu übersehen, für Fahrzeuglenker ist dieser Abschnitt mittlerweile zur Holperstrecke geworden. Auch beim Landratsamt ist man davon überzeugt, dass dringender Sanierungsbedarf besteht. Angesichts des Schadensbildes der Kreisstraße1834 wird sogar von einer notwendigen „tiefergehenden Sanierung“ gesprochen.

Allerdings ist dieses Vorhaben in der Priorisierung des Kreisstraßenmaßnahmenplans (KMP) bisher nicht vorgesehen. „Als die Straßen bewertet wurden, war die Bahnhofstraße noch nicht in einem so schlechten Zustand“, lässt Leonie Ries, Pressesprecherin beim Landratsamt Rems-Murr, auf Anfrage wissen. Um trotzdem schnell eingreifen zu können, muss die Sanierung als Bedarfsmaßnahme eingestuft werden. Dabei geht es laut Landratsamt um „fachliche Rechtfertigung“ und die zu schaffenden Voraussetzungen im Haushalt. So werde beispielsweise auch bei Hangrutschungen verfahren, bei denen ebenfalls nicht zu lange zugewartet werden könne, bis die Bagger anrücken, so Ries. Derzeit werde ein Sanierungskonzept erarbeitet, erklärt die Pressesprecherin.

Auch die Gemeindeverwaltung Kirchberg ist jetzt am Zug. Denn diese muss prüfen lassen, ob in dem besagten Bereich eventuell auch gemeindliche Vorhaben (Kanal, Wasser, Leitungen) zu berücksichtigen sind. Denn wenn die Straße schon komplett neu gemacht wird, sollten auch die Einbauten im Untergrund in Ordnung sein – und für diese ist die Gemeinde zuständig

Wie Bürgermeister Frank Hornek in einer Gemeinderatssitzung wissen ließ, hat die Kommune bereits das Backnanger Ingenieurbüro Frank wegen einer nun anstehenden TV-Kanaluntersuchung eingeschaltet. Das Büro wird die Ergebnisse dann bewerten. Wann was gemacht wird, ist also noch nicht heraus. Zunächst gilt es, die Ergebnisse der Kanaluntersuchung abzuwarten. Falls Handlungsbedarf besteht, muss der Gemeindekämmerer schauen, wann die Kommune ein eventuelles Projekt dieser Art auch finanzieren kann.

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Erstellt:
3. Dezember 2019, 16:00 Uhr

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