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Polizei löst mehrere Corona-Partys auf

dpa/lsw Freiburg. Die Freiburger Polizei musste in der Nacht zum Donnerstag mehrfach wegen sogenannter Corona-Partys ausrücken - dabei sollen die Menschen wegen des Coronavirus derzeit auf soziale Kontakte verzichten.

Wappen der baden-württembergischen Polizei. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Wappen der baden-württembergischen Polizei. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Vor allem Jugendliche und Heranwachsende hätten sich zum Beispiel auf Grill- und Spielplätzen getroffen, teilte das Polizeipräsidium mit. Die Gruppengrößen seien zwei- bis dreistellig gewesen - in einem Fall habe es sich um geschätzt 120 Menschen gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Einige junge Leute hätten sich uneinsichtig verhalten, als die Polizisten die Treffen auflösten und Platzverweise erteilten.

Insgesamt seien es um die zehn Partys gewesen, die der Polizei von Anwohnern und Gastronomen gemeldet worden seien. Die Beamten hätten nicht gezielt nach Corona-Partys gesucht, sagte der Sprecher. Der Schwerpunkt habe im Kreis Emmendingen gelegen.

Behörden und Fachleute warnen seit Tagen vor solchen Partys und generell vor Versammlungen, damit sich das Coronavirus nicht weiter so rasant verbreitet wie derzeit.

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Erstellt:
19. März 2020, 09:31 Uhr

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