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Polizei löst zwei Feiern wegen Corona-Beschränkungen auf

dpa/lsw Nürtingen/Wertheim. Die Polizei hat zwei Feiern im Land wegen des Kontaktverbots zur Eindämmung des Coronavirus aufgelöst. In Nürtingen (Kreis Esslingen) überprüfte die Polizei nach einem Hinweis eines Zeugen eine Gaststätte. Der Haupteingang sei zwar verschlossen gewesen, in der Gaststätte habe aber reger Betrieb geherrscht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Beamten trafen demnach in dem Lokal auf die Betreiberin und elf Gäste, die aßen, tranken und miteinander Karten spielten.

Ein Polizist vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Ein Polizist vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die Menschen im Alter von 23 bis 70 Jahren wurden am Mittwochabend der Gaststätte verwiesen. Sie müssen den Angaben nach mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Auf die Wirtin kommt auf eine Strafe zwischen 2500 und 5000 Euro zu.

Ein Zeuge in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) beschwerte sich bei der Polizei über eine laute Feier. Die Beamten trafen am Mittwoch in einer Privatwohnung auf neun Menschen, darunter drei Jugendliche und ein einjähriges Kleinkind. Sie wurden der Wohnung verwiesen. Laut Polizei folgten sie den Anweisungen und zeigten sich einsichtig. Ob einigen von ihnen eine Strafe droht, war zunächst unklar.

Aufgrund des Kontaktverbots sind derzeit Ansammlungen von mehr als zwei Menschen im Freien verboten. Ausnahmen gelten unter anderem für Familien und Menschen, die in einem Haushalt leben. Damit soll die weitere Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 eingedämmt werden.

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Erstellt:
2. April 2020, 18:43 Uhr

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