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Prozess gegen fünf mutmaßliche Rezeptfälscher beginnt

dpa/lsw Heidelberg. Mit gefälschten Rezepten sollen sich vier Männer und eine Frau teure Medikamente erschlichen und diese als Dopingmittel verkauft haben. Der Schaden geht in die Hunderttausende. Nun muss sich die Bande vor dem Heidelberger Landgericht verantworten.

Akten liegen auf dem Richtertisch. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild

Akten liegen auf dem Richtertisch. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild

Vor dem Heidelberger Landgericht beginnt am Donnerstag (9.00 Uhr) ein Prozess gegen vier Männer und eine Frau, die sich mit gefälschten Rezepten teure Medikamente ergaunert haben sollen. Laut Anklageschrift sollen sie diese dann mit viel Gewinn vor allem an Abnehmer aus der Bodybuilder-Szene verkauft haben. Eine Packung der Dopingmittel – etwa Hormonpräparate und Krebsmittel - kostet einem Gerichtssprecher zufolge bereits in der Apotheke mehr als 4000 Euro. Den Angeklagten im Alter zwischen 28 und 41 Jahren werden 43 Fälle vorgeworfen. Insgesamt sei ein Schaden von rund

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Quintett unter anderem Verstöße gegen das Anti-Doping-Gesetz sowie Urkundenfälschung und Betrug vor. Die Taten wurden demnach von Ende 2017 bis Anfang 2018 in ganz Westdeutschland begangen, viele davon in der Metropolregion Rhein-Neckar. Bis Mitte Juli sind vier weitere Verhandlungstage vorgesehen.

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Erstellt:
18. Juni 2020, 03:18 Uhr

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