Renkema: Saisonabbruch wäre fatal für Volleyballerinnen

dpa Stuttgart. Sportdirektorin Kim Renkema vom Frauen-Volleyball-Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart sorgt sich mit Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen um die Fortsetzung der laufenden Saison. „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass weitere Spielabsagen kommen werden“, sagte die 33-Jährige am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Ob der Terminkalender dadurch soweit durcheinander gerät, dass die Saison irgendwann abgebrochen werden muss, weiß ich nicht. Wirtschaftlich wäre das für uns aber sicher der Genickbruch.“

Die von mehreren Corona-Fällen betroffenen Stuttgarterinnen befinden sich seit rund einer Woche in Quarantäne und wollen Anfang kommender Woche das Mannschaftstraining wieder aufnehmen. Die Partien beim SC Potsdam am vergangenen und gegen den VfB Suhl am kommenden Wochenende wurden bereits abgesagt. Die nächste Partie beim USC Münster ist für den 1. November angesetzt. „Zwei Wochen nicht trainieren zu können, trifft eine Profimannschaft brutal“, sagte Renkema.

„Gefühlt hat jedes Gesundheitsamt seine eigenen Kriterien. Man verliert komplett den Überblick“, sagte die Niederländerin. „Dass es angesichts der unterschiedlichen Infektionszahlen für jedes Bundesland eigene Regeln gibt, ist ja nachvollziehbar. Aber für den Profisport würde ich mir schon eine bundeseinheitliche Regelung wünschen. So kommt es jedenfalls zu massiven Wettbewerbsverzerrungen.“

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Erstellt:
21. Oktober 2020, 12:44 Uhr

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