RKI meldet 11.437 Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter

dpa Berlin. Die gemeldeten Fallzahlen am Montag liegen leicht unter Vorwochennivenau. Die Zahl der Covid-Toten seit Beginn der Pandemie steigt auf mehr als 80.000.

Kein Ende der Maskenpflicht in Sicht: Die Inzidenz steigt zu Wochenbeginn erneut - sie liegt inzwischen bei 165,3. Foto: Peter Kneffel/dpa

Kein Ende der Maskenpflicht in Sicht: Die Inzidenz steigt zu Wochenbeginn erneut - sie liegt inzwischen bei 165,3. Foto: Peter Kneffel/dpa

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11 437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet.

Das geht aus Zahlen des RKI von heute hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.25 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Heute vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 13.245 Neuinfektionen und 99 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 165,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 162,3 angegeben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.153.699 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.787.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80 006.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von heute Abend bei 1,06 (Vortag: 1,16). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-258001/5

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Erstellt:
19. April 2021, 07:08 Uhr

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