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SC Freiburg hält sich Stadion-Umzug zum Saisonstart offen

dpa/lsw Freiburg. Der SC Freiburg hat noch nicht entschieden, ob er schon zu Beginn der kommenden Saison in sein neues Stadion zieht. Möglicherweise wird sich das erste Heimspiel in der neuen Arena um ein paar Wochen oder Monate verzögern. Die Entscheidung will der Fußball-Bundesligist nach Angaben von Finanzvorstand Oliver Leki vom Mittwoch im zweiten Quartal des Jahres treffen. Zur Lizenzierung bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) werden das alte und das neue Stadion eingereicht.

Ein Spieler läuft auf den Ball während eines Fußballspiels zu. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Spieler läuft auf den Ball während eines Fußballspiels zu. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Noch liegt der SC Freiburg mit dem Bau seines Stadions weiterhin im Plan. „Trotzdem ist es extrem ambitioniert, den Zeitplan einzuhalten“, sagte der Freiburger Baubürgermeister Martin Haag am Mittwoch. „Es kann keiner die Hand dafür ins Feuer legen, dass es wirklich klappt.“

Der Rohbau des Hauptgebäudes sowie der Süd- und Osttribünen ist fertig, die Träger für die Dachkonstruktion werden bereits montiert. Auch die Erschließungsarbeiten im Umfeld, die Trainingsplätze und die Parkplätze sind in Arbeit.

SC-Finanzvorstand Leki freute sich über die Fortschritte, rief aber dazu auf, dass „in den kommenden Monaten alle Beteiligten nochmals alle Kräfte mobilisieren und an einem Strang ziehen“. Das neue Stadion wird rund 35 000 Plätze haben. Das sind 11 000 mehr als das Schwarzwald-Stadion. Ohne Infrastruktur belaufen sich die Kosten auf etwa 76,5 Millionen Euro.

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Erstellt:
12. Februar 2020, 16:50 Uhr

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