„Smart Cities“: Bund fördert Städte und Kreise im Südwesten

dpa/lsw Freiburg/Mannheim. Das Bundesinnenministerium hat die Städte Freiburg und Mannheim als „Smart Cities“ auserkoren. Sie sollen zeigen, wie sie digitale Technologien im Sinne der Stadtentwicklung nutzen und gestalten - dafür erhalten sie Unterstützung vom Bund. Auch der Ostalbkreis und der Kreis Heidenheim werden gefördert. Das Ergebnis der Ausschreibung mit bundesweit 32 Projektsiegern teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag mit. Bei dem Wettbewerb werden ausgewählte Projekte aus Städten und Kreisen mit Millionensummen unterstützt.

Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Städte konnten sich darauf bewerben, eine elfköpfige Jury entschied später über die Gewinner. Bereits im vergangenen Jahr durfte sich unter anderem Ulm zu den „Smart Cities“ zählen.

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) sprach am Dienstag laut Mitteilung von einer „tollen Bestätigung unserer Arbeit.“ Bei dem nun geförderten Projekt der Stadt mit dem Namen „CUDA“ werden Daten etwa zu den Themen Klima, Wohnen, Gesellschaft und Tourismus gemeinsam betrachtet und zugänglich gemacht. Das soll Entscheidungsprozesse unter anderem im Bereich der Stadtplanung vereinfachen.

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8. September 2020, 13:40 Uhr

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