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Söder und Kretschmann offen für Geisterspiele unter Auflagen

dpa/lsw Ulm. Nur unter strengen Auflagen und mit dem Segen des Robert Koch-Institutes können sich Bayern und Baden-Württemberg die Fortsetzung der Saison in der Fußball-Bundesliga vorstellen. Wenn es verantwortbar sei, könne es Geisterspiele ohne Zuschauer im Stadion geben, sagten die Ministerpräsidenten beider Länder, Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einem Treffen in Ulm. Bis dies so weit sei, müssten aber noch „viele Randbedingungen“ besprochen werden, betonte Kretschmann. Dazu zählten neben Tests der Spieler auch Regelungen für die Betreuerstäbe der Mannschaften in den Stadien und auch Konzepte, wie Menschenansammlungen vor den Stadien vermieden werden könnten.

Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU). Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU). Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

An diesem Donnerstag wollte die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga das Konzept für den Neustart beraten. Söder betonte, dass er das von der Liga vorgelegte Konzept „sehr spannend“ finde. Dies müsse aber nun zunächst vom Robert Koch-Institut bewertet werden. Wenn es dort und dann auch bei den zuständigen Gesundheitsämtern der Länder auf Zustimmung stoße, gebe es gute Chancen, dass Fußballspiele wieder stattfinden könnten.

Die Zulassung des Fußballs sei - wenn es medizinisch vertretbar sei - nicht nur aus psychologischer Sicht für die Menschen im Land wichtig, sagte Söder. Der Profisport sei auch ein Beruf, daher müsse man auch über Öffnungsmöglichkeiten unter strengen Bedingungen nachdenken. Wichtig sei bei der Öffnung, dass dies nicht nur die großen Vereine, sondern auch die kleineren schafften, sagte Söder. „Und es ist natürlich eine wöchentliche Bewährung.“

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Erstellt:
23. April 2020, 14:54 Uhr

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