Speerwerfer Vetter hat viel vor: „Olympia-Gold angreifen“

dpa/lsw Frankfurt/Main. Ex-Weltmeister Johannes Vetter hat im Olympia-Jahr angespornt durch seinen großen Speerwurf Anfang September auf 97,76 Meter viel vor. „Natürlich kribbelt der Weltrekord in den Fingern“, sagte der 27 Jahre alte Leichtathlet im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man schon mal so weit geworfen habe und es nur an ein paar Stellen noch nicht ganz optimal gewesen sei, „will man das noch ausreizen.“ Oberste Priorität bleibe jedoch, „gesund zu bleiben und Olympia-Gold anzugreifen“.

Johannes Vetter in Aktion. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Johannes Vetter in Aktion. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Von der Bestmarke des Tschechen Jan Zelezny von 1996 (98,48 Meter) ist Vetter nur noch 72 Zentimeter entfernt. Der Grund für seine herausragende Leistung in der Pandemie sei vor allem, dass er nach Jahren mit viel Verletzungspech wieder gesund sei. „Ich war dankbar, dass ich körperlich und mental wieder in der Lage war, Wettkämpfe zu bestreiten“, sagte der Werfer von der LG Offenburg. Er sei superfit durch die Saison gekommen. „Es ist das erste Mal seit mehreren Jahren, dass ich nach der Saison nicht zur Nachbehandlung zum Arzt musste“, meinte Vetter. „Das macht Mut für das Olympia-Jahr 2021.“

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Erstellt:
19. November 2020, 06:06 Uhr

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