Städtetag hält vierwöchige Einschränkungen für überzogen

dpa/lsw Stuttgart. Die Dauer der von Bund und Ländern geplanten vierwöchigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist aus Sicht des baden-württembergischen Städtetags zu lang. „Einen sehr kurzen Lockdown von einer Woche, maximal zwei Wochen könnten wir akzeptieren“, sagte Vorstandsmitglied Gudrun Heute-Bluhm der dpa. Insbesondere die Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportvereine treffe die Maßnahme sehr stark. Anders als private Kontakte seien diese aber nicht die treibenden Kräfte hinter den bundesweit voranschreitenden Corona-Infektionszahlen.

Die Oberbürgermeisterin von Lörrach, Gudrun Heute-Bluhm. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Die Oberbürgermeisterin von Lörrach, Gudrun Heute-Bluhm. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Mittwoch weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen, um die stark steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Neben Restaurants und Kneipen müssen auch Theater und Kinos für einen Monat schließen.

Zum Artikel

Erstellt:
29. Oktober 2020, 10:39 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!