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Start in die fünfte Jahreszeit

Traditionelles Maskenabstauben beim Faschingsverein Burgstetten und Häsabstauben bei der Narrenzunft Althütte

Führten gestern durch das diesjährige Maskenabstauben des Faschingsvereins Burgstetten im Florianhaus (von links): Danny Schäfer, Richard Sailer, Leah Sandeck und Marcel Clerici. Foto: A. Sturm

Führten gestern durch das diesjährige Maskenabstauben des Faschingsvereins Burgstetten im Florianhaus (von links): Danny Schäfer, Richard Sailer, Leah Sandeck und Marcel Clerici. Foto: A. Sturm

BURGSTETTEN/ALTHÜTTE (stu/red). Traditionell beginnt der Faschingsverein Burgstetten die Kampagne mit dem Maskenabstauben am 6. Januar. Im gut gefüllten Florianhaus in Burgstall begrüßten die Präsidentin Danny Schäfer und der Vizepräsident Marcel Clerici die anwesenden Vereinsmitglieder. Nach einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Kampagne durften die Kleinsten von der Zwergengarde ihren Showtanz vorführen. Passend zum Motto Gruselkabinett waren die jungen Tänzerinnen in schicke Hexenkostüme gekleidet.

Dann übernahmen der Zunftmeister Richard Sailer und die Vizezunftmeisterin Leah Sandeck der Murrtalspatzen. Zusammen mit den fünf Spatzen, welche ihr Probejahr hinter sich gebracht haben und als Vollspatzen in die Spatzenschaar aufgenommen wurden, wurde das Häs und die Larve abgestaubt. Im Anschluss gab es ein Novum: zehn neue Spatzen beginnen ihr Probejahr. Somit zählt die Gruppe der Murrtalspatzen nun mehr als 40 Hästräger.

Für einen Höhepunkt sorgte aus der Zwergengarde das Tanzmariechen Kim, welches dieses Jahr in der zweiten Saison den Faschingsverein als Solokünstlerin vertritt. Für die Minigarde reichte dann der Platz kaum noch aus. 15 Tänzerinnen zeigten ihren brandneuen Marschtanz und füllten den knapp bemessenen Tanzbereich gänzlich.

Zentraler Teil war dann die offizielle Verleihung der diesjährigen Narrenorden an alle aktiven Narren des Faschingsvereins. Vor allem der Narrennachwuchs freute sich über diese offizielle Auszeichnung als Teil der Narrenfamilie. Auch langjährige Mitglieder wurden geehrt. Dabei zählen die närrischen Jubiläen 11, 22, 33 und 50 Jahre.

Der offizielle Teil endete mit dem Hinweis auf den großen 29. Spatzenumzug am 19. Januar um 14.11 Uhr in Erbstetten, bei dem der Faschingsverein eine riesige Veranstaltung mit über 2000 Narren und vielen Tausend Zuschauern stemmt.

Volles Haus auch bei der Narrenzunft Althütte gestern in der Festhalle Althütte. Traditionell findet das Häsabstauben in der schwäbisch-alemannischen Fasnet am 6. Januar statt. Dieses Ereignis wird von den Mitgliedern immer freudig erwartet, da erst dann die närrische Saison wieder richtig losgeht. Das Häs (offizielles „Flickenkleid“ für die Saison) darf nur zwischen dem 6. Januar und Aschermittwoch getragen werden. Außerhalb dieser Zeit hängt es in Schränken oder Speichern und staubt dort den Rest des Jahres ein.

Nachdem gestern Zunftmeisterin Conny Bauer und Vizezunftmeister Robin Heissenberger die Gäste in der Festhalle begrüßt hatten, wurde erst das Häs der Kinder, dann der Rechaspitzer abgestaubt. Es folgte die Uraufführung des Hästanzes der Rechaspitzer und des Showtanzes.

Zudem gab es auch folgenden Programmhinweis: Am Samstag, 15. Februar, findet im Jahr des 25-jährigen Bestehens der Narrenzunft das Narrenwochenende in Althütte statt. Beginn wird um 14.31 Uhr mit dem Narrensprung sein, gefolgt vom Rathaussturm um 17.01 Uhr und dem Narrenball um 19.01 Uhr.

Zunftmeisterin Conny Bauer (mit Teppichklopfer) beim Häsabstauben der Rechaspitzer der Narrenzunft Althütte gestern in der Festhalle Althütte. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Zunftmeisterin Conny Bauer (mit Teppichklopfer) beim Häsabstauben der Rechaspitzer der Narrenzunft Althütte gestern in der Festhalle Althütte. Foto: T. Sellmaier

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Erstellt:
7. Januar 2020, 06:00 Uhr

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