Streich über Welle: „Wir wollten es alle nicht mehr hören“

dpa Freiburg. Der Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Christian Streich, sieht Politik und Gesellschaft zu gleichen Teilen in der Verantwortung für die wieder zugespitzte Corona-Lage in Deutschland. Wenn man die „negativen Vorankündigungen“ der Wissenschaft „ernster genommen hätte, wären wir nicht so in die vierte Welle gelaufen“, sagte Streich am Freitag.

Freiburgs Trainer Christian Streich steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Philipp Von Ditfurth/dpa/Archivbild

Freiburgs Trainer Christian Streich steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Philipp Von Ditfurth/dpa/Archivbild

Dass die Infektionszahlen wieder so stark in die Höhe geschnellt sind, liegt Streichs Einschätzung nach auch an der Stimmung im Land im Sommer: „Wir wollten es alle nicht mehr hören, mich eingeschlossen, und die Politiker wollten sich nicht mehr mit Corona beschäftigen.“

Streich kündigte an, dass sich sein gesamtes Team nach dem letzten Bundesligaspiel vor Weihnachten gegen Bayer Leverkusen am 19. Dezember Corona-Boosterimpfungen geben lassen werde.

© dpa-infocom, dpa:211203-99-246028/2

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Erstellt:
3. Dezember 2021, 15:33 Uhr

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