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Sturm sorgt für viele Einsätze im Südwesten

dpa/lsw Karlsruhe. Starker Wind und Sturm haben im Südwesten zahlreiche Bäume umstürzen lassen und für mehrere Unfälle und einen Oberleitungsschaden gesorgt. In und um Karlsruhe mussten die Einsatzkräfte in der Nacht zum Montag innerhalb von rund zwei Stunden mehr als Hundert Mal ausrücken, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bäume und Gegenstände, die unter anderem auf Autos stürzten, sorgten demnach für einen Schaden von rund 130 000 Euro.

Der Regenschirm eines Spaziergängers ist wegen einer Windböe umgeklappt. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Der Regenschirm eines Spaziergängers ist wegen einer Windböe umgeklappt. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Auf einer Bundesstraße im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde laut Polizei ein Auto mit Anhänger von einer Böe erfasst. Wie ein Sprecher der Freiburger Polizei am Montag erklärte, überschlug sich das Fahrzeug und beide Insassen erlitten leichte Verletzungen. Der Schaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt. Im Schwarzwald in der Nähe von Münstertal stürzte den Angaben zufolge außerdem ein Baum auf die Oberleitung der Münstertalbahn. Die Bahn konnte am Morgen zunächst nicht fahren, wie ein Sprecher erklärte.

Ein umgestürzter Baum verursachte auch in der Nähe von Freudenstadt einen Unfall. Der Fahrer erlitt beim Zusammenstoß mit dem Baum einen Schock, wie ein Sprecher des Präsidiums in Pforzheim sagte.

Der starke Wind sorgte laut Sprechern aus Offenburg und Mannheim vermutlich für mehrere Fehlalarme. Wegen ausgelöster Alarmanlagen mussten die Beamten aus Offenburg demnach in mindestens zehn Fällen zu Firmen ausrücken, in Mannheim wurden fünf Einsätze gezählt. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte jeweils niemanden vor - offenbar habe der Wind so stark an den Türen gerüttelt, dass Alarmanlagen losgingen, erklärte der Mannheimer Sprecher.

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Erstellt:
2. März 2020, 07:01 Uhr

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