Stuttgart würde Conference League „voller Inbrunst“ angehen

dpa Stuttgart. Anders als Ex-Nationalspieler Max Kruse würde der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart eine mögliche Teilnahme an der neuen Europa Conference League voller Ehrgeiz angehen. „Ganz ehrlich, wenn wir es denn schafften, dann würden wir sie auch mit voller Inbrunst spielen“, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Montag. „Wenn sich eine Mannschaft für Europa qualifiziert, unabhängig vom VfB Stuttgart, dann spielt man das auch.“

Sven Mislintat, Sportdirektor beim VFB Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa/Aktuell

Sven Mislintat, Sportdirektor beim VFB Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa/Aktuell

Nach dem 2:0-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim ist der schwäbische Erstligist vier Punkte von Bayer 04 Leverkusen auf Rang sechs entfernt. Unter Umständen könnte auch schon der siebte Platz für die Teilnahme am neuen Wettbewerb reichen. Kruse, der mit Union Berlin auf ebenjenem siebten Platz steht, reizt die Europa Conference League dagegen nicht. „Europa League hätte ich Bock drauf, Europa Conference League habe ich irgendwie keinen Bock drauf. Ich weiß nicht mal, was das ist“, hatte der Angreifer gesagt.

Aus Sicht von Mislintat dagegen, der die Teilnahme am Europapokal jedoch nicht zum Ziel macht, würde jedes Spiel „unserer Mannschaft helfen, sich zu entwickeln“. Finanziell sei der Anreiz auf den ersten Blick zwar nicht groß. „Aber ich spiele nicht Fußball, um ein bisschen Kohle zu machen und dann wieder nach Hause zu fahren.“

© dpa-infocom, dpa:210315-99-827344/2

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Erstellt:
15. März 2021, 10:35 Uhr

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