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Suche nach vermisstem Mädchen auf dem Rhein geht weiter

dpa Gerstheim/Kehl. Drei Menschen sterben beim Kentern eines Schlauchboots auf dem Rhein. Zwei Tage später wird noch immer nach einem vermissten Mädchen gesucht.

Einsatzkräfte fahren mit einem Schlauchboot auf dem Rhein, in dem am 30. Mai ein Schlauchboot verunglückt ist. Foto: Benedikt Spether

Einsatzkräfte fahren mit einem Schlauchboot auf dem Rhein, in dem am 30. Mai ein Schlauchboot verunglückt ist. Foto: Benedikt Spether

Einsatzkräfte aus Frankreich und Deutschland haben zwei Tage nach dem Schlauchbootunglück auf dem Rhein mit drei Toten die Suche nach einem vermissten Mädchen fortgesetzt. Am Samstag wurden auch zwei Drohnen eingesetzt, wie eine Sprecherin der französischen Polizei sagte. Die Suche nach dem Mädchen erstreckte sich auf den Abschnitt vom Unglücksort im elsässischen Gerstheim bis Straßburg. Wie die Präfektur berichtete, wurde die Suche am Abend unterbrochen - sie sollte am Sonntag wieder aufgenommen werden.

Das laut Medien vier Jahre alte Mädchen war mit einer Gruppe auf dem Boot gewesen, das am Donnerstag nahe einer Schleuse beim französischen Ort Gerstheim kenterte. Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südlich von Straßburg. Die Touristengruppe sei aus Offenburg in Baden-Württemberg gekommen.

Das gekenterte Boot war mit vier Menschen besetzt. Bei den Toten handelt es sich um ein sechsjähriges Mädchen, einen weiteren Bootsinsassen und einen Helfer. In der Touristengruppe waren nach Angaben der Präfektur sieben Menschen unterwegs - fünf Rumänen und zwei Deutsche. Drei Angehörige der Gruppe waren an Land geblieben.

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Erstellt:
1. Juni 2019, 21:10 Uhr

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