Südwest-Wirtschaft forderte klare Öffnungsstrategie

dpa/lsw Stuttgart. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat von der Politik eine klare Perspektive für die Wirtschaft gefordert. „Für zahlreiche Betriebe, die mittlerweile massivst von Lockdown-Auswirkungen getroffen sind, ist eine zeitnahe Öffnung der letzte Strohhalm, um ihr Geschäft und mit ihm Arbeitsplätze zu retten“, sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke am Freitag in Stuttgart.

BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke spricht während eines Interviews mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Foto: Marijan Murat/dpa

BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke spricht während eines Interviews mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Foto: Marijan Murat/dpa

Er erwarte von dem Treffen der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch eine umfassende Öffnungsstrategie, die Hand in Hand mit einer klugen Test- und Impfstrategie gehe. Positiv sei, dass die grün-schwarze Landesregierung auf Tests setzen wolle und auch Elemente des RKI-Stufenplans diskutiere. „Dieser zeigt ja klar auf, dass beispielsweise der Einzelhandel und Hotels ein niedriges Infektionsrisiko aufweisen, Gastronomie und Kulturangebote allenfalls ein moderates.“

© dpa-infocom, dpa:210226-99-610882/2

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Erstellt:
26. Februar 2021, 17:54 Uhr

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