Tatverdächtiger nach Aufbruchserie von Münzautomaten in Haft

dpa Stuttgart/Aalen. Weil er rund 30 Münzgeldautomaten in Banken in Bayern und Baden-Württemberg aufgebrochen haben soll, ist ein 41-jähriger Mann in Haft gekommen. Polizisten nahmen den Mann am Donnerstag in seiner Wohnung in Stuttgart im Rahmen eines weiteren Ermittlungsverfahrens fest, wie ein Sprecher der Polizei in Aalen am Freitag mitteilte. In der Wohnung fanden die Beamten mehrere Taschen und Koffer mit Münzgeld.

„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Um was es bei dem anderen Ermittlungsverfahren geht, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Der Mann soll den Beamten zufolge Münzautomaten etwa in Backnang und Heidenheim sowie in Bayern unter anderem in den Städten München, Augsburg und Rosenheim aufgebrochen haben. Betroffen waren vor allem Filialen von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Der Schaden beträgt laut Polizei mehrere Zehntausend Euro.

Im südlichen Oberbayern waren in der Nacht zum Dienstag gleich elf Münzautomaten in Banken aufgebrochen worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Stuttgarter auch diese Einzahlmaschinen für Kleingeld der Banken jeweils leer räumte. Ein Richter erließ am Freitag Haftbefehl.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-831732/4

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Erstellt:
13. August 2021, 15:11 Uhr

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