Verstöße trotz scharfer Auflagen und zunehmender Infektionen

dpa/lsw Stuttgart. Die Auflagen sind schärfer geworden, die Zahl der Infektionen steigt weiterhin rasant - und dennoch registriert Baden-Württembergs Polizei bei Corona-Kontrollen immer noch landesweit Tausende von Verstößen. In der vergangenen Woche (7.-13.12.) seien fast 19 000 Menschen kontrolliert und mehr als 10 000 Verstöße festgestellt worden, teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart mit. Fast 9600 der Kontrollierten trugen demnach keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz und mehr als 500 legten die Bestimmungen zur Kontaktbeschränkung falsch aus.

Polizeibeamte stehen auf dem Schlossplatz vor dem Königsbau. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Polizeibeamte stehen auf dem Schlossplatz vor dem Königsbau. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Es hätten sich aber fast ausnahmslos alle kontrollierten Passanten einsichtig gezeigt, sie seien daher nicht angezeigt worden, hieß es. „Die polizeilichen Kontrollen stießen insgesamt auf große Akzeptanz und positive Resonanz in der Bevölkerung“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Montag in Stuttgart. Die Polizeikontrollen seien „notwendig und akzeptiert“.

In 700 anderen Fällen sah das etwas anders aus - dort erstatteten die Beamten Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten, weil die Kontrollierten keine Einsicht zeigten. Details zu den Zahlen nach der landesweiten Ausgangsbeschränkung liegen nicht vor.

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Erstellt:
14. Dezember 2020, 13:05 Uhr

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