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Tierärzte: Jungvögel sind meist nicht auf Hilfe angewiesen

dpa/lsw Stuttgart. Hilflos wirkende, befiederte Jungvögel sollen laut Landestierärztekammer nicht vom Menschen versorgt werden. Wenn sie munter sind, auf ihren eigenen Füßen stehen und augenscheinlich nicht verletzt sind, geht es ihnen gut, wie die Tierärzte am Montag in Stuttgart mitteilten. Die sogenannten Ästlinge werden von den Elterntieren versorgt und benötigen keine Hilfe. Falls Menschen sie aber zum Beispiel auf einer Straße finden, können sie die Tiere in der Nähe in eine Astgabel oder einen Busch setzen.

Drei junge Schwalben sind zu sehen. Foto: picture alliance / Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Drei junge Schwalben sind zu sehen. Foto: picture alliance / Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Auf Hilfe angewiesen sind hingegen unbefiederte Jungvögel außerhalb des Nestes. Falls möglich, sollten sie zurück in das Nest gesetzt werden. Menschen dürfen die Tiere dazu auch ohne Handschuhe anfassen. Den Tierärzten zufolge werden sie von ihren Eltern weiter versorgt, sobald sich kein Mensch mehr in der Umgebung aufhält.

Wenn der Jungvogel offensichtlich verletzt ist oder das Nest nicht gefunden werden kann, soll er zu einer Auffangstation oder zum Tierarzt gebracht werden. Die Tierärzte empfehlen für den Transport einen kleinen, ausgepolsterten Karton mit Luftlöchern.

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Erstellt:
25. Mai 2020, 11:22 Uhr

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