Verdacht auf Tötungsdelikt gegen Familienvater erhärtet

dpa Ulm. Der Tatverdacht gegen einen Familienvater aus Ulm, der seine Frau und Tochter getötet haben soll, hat sich laut Polizei erhärtet. Die Ermittler haben das mutmaßliche Tatmesser in der Wohnung der Familie gefunden und untersucht, wie ein Sprecher der Polizei in Ulm am Montag mitteilte.

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Gegen den 38-Jährigen wurde inzwischen Haftbefehl erlassen. Er befindet sich demnach weiterhin zur Behandlung in einer Klinik und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Er sei aber immer noch nicht ansprechbar, hieß es. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann seine 34 Jahre alte Ehefrau und die fünf Jahre alte Tochter mit dem Messer getötet und auch sich selbst damit verletzt hat. Das Motiv für die Tat ist weiter unklar.

Polizisten und Feuerwehrleute hatten die Leichen der 34-Jährigen und der Fünfjährigen am 7. Juli entdeckt. Außerdem fanden sie den lebensgefährlich verletzten Mann. Der Rettungsdienst war den Ermittlungen zufolge durch einen Notruf der Ehefrau zu der Wohnung am Rande der Innenstadt gerufen worden.

© dpa-infocom, dpa:210726-99-535311/3

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Erstellt:
26. Juli 2021, 11:14 Uhr

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