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Vermeintliche Rasierklingen in Hundekörper sind Holzstücke

dpa/lsw Ingersheim. Vermeintliche Rasierklingen im Magendarmtrakt eines Hundes haben sich als Holzstücke und ein Metallteil entpuppt. Das hätten die weiteren Untersuchungen ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Das Metallteil stamme möglicherweise von einem Kugelschreiber. Es sei daher nicht auszuschließen, dass der Hund versehentlich haushaltsübliche Gegenstände gefressen habe. Die 28 Jahre alte Halterin des Hundes war vergangene Woche mit ihm zum Tierarzt gegangen, da das Tier sich nach einem Spaziergang in Ingersheim (Kreis Ludwigsburg) auffällig verhalten hatte. Der Hund wurde geröntgt und die vermeintlichen Rasierklingen operativ entfernt.

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Die Polizei ermittelte daraufhin zunächst wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Holzstücke und das Metallteil würden nun noch genauer untersucht, sagte der Sprecher. Sollte es sich tatsächlich um haushaltsübliche Gegenstände handeln, würden die Ermittlungen vermutlich eingestellt.

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Erstellt:
7. Februar 2020, 12:11 Uhr

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