Versicherungsbetrug: Haftbefehl gegen 40-Jährigen

dpa/lsw Stuttgart. Ungewöhnlich viele Verkehrsunfälle brachten die Stuttgarter Polizei auf die Spur eines mutmaßlichen Versicherungsbetrügers. Der 40 Jahre alte Mann soll zusammen mit Komplizen Unfälle manipuliert und von verschiedenen Versicherungen eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich kassiert haben, teilte die Polizei am Montag mit. Beamte hatten vergangene Woche mehrere Wohnungen und Geschäftsräume in Stuttgart und Schorndorf durchsucht. Gegen den 40-Jährigen, dem auch weitere Straftaten wie ein Kreditkartenbetrug vorgeworfen werden, erging am Freitag Haftbefehl.

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Der Mann soll zwischen September 2016 und Oktober 2020 an mehreren Dutzend Autounfällen beteiligt gewesen sein, die zum großen Teil manipuliert gewesen sein sollen. Laut einem Polizeisprecher wurden unter anderem Unfälle gegenüber Versicherungen falsch dargestellt und überhöhte Rechnungen eingereicht. Ob der Tatverdächtige die Unfälle bewusst provoziert hatte, dazu konnte der Sprecher keine Angaben machen.

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Erstellt:
7. Dezember 2020, 13:42 Uhr

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