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„Verteilnetze gewinnen nachhaltig an Wert“

Kommunale Kawag-Stromnetzgesellschaften verbuchen erfolgreiches Wirtschaftsjahr – Aufsichtsratsvorsitzender Sczuka zufrieden

Symbolfoto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Symbolfoto: A. Becher

BACKNANG/ESSLINGEN (pm). Die Netzgesellschaften der Kawag Netze blicken auf ein weiteres erfolgreiches Wirtschaftsjahr zurück. Auf den wegen der Coronapandemie virtuell durchgeführten Gesellschafterversammlungen zogen die Vertreter der 22 beteiligten Kommunen aus den Landkreisen Rems-Murr, Heilbronn und Ludwigsburg des NEV (Neckar-Elektrizitätsverband) und der Süwag Energie AG eine positive Bilanz für 2019.

Reinhold Sczuka, Bürgermeister der Gemeinde Althütte und Aufsichtsratsvorsitzender der Kawag Netze GmbH& Co. KG, freut sich über den erneuten Anstieg der Bilanzsumme auf über 55 Millionen Euro. „Unsere kommunalen Verteilnetze gewinnen seit Jahren nachhaltig an Wert, das freut mich.“ Der Jahresüberschuss der beiden operativ tätigen Gesellschaften der Kawag Netze überstieg 750000 Euro. Trotz des Rückgangs im Vergleich zu den Vorjahren aufgrund von Zins- und Gewerbesteuerbelastungen im Zuge einer Prüfung konnte Bernd Bordon, Bürgermeister der Gemeinde Untereisesheim und Aufsichtsratsvorsitzender der Kawag AG &Co. KG auch in diesem Jahr die maximal zulässigen Renditen – je nach Unternehmensmodell – für die kommunalen Gesellschafter verkünden. „Seit sieben Jahren sind unsere Verteilnetze nicht nur in einem guten Zustand, sondern erwirtschaften einen verlässlichen Ertrag, das kann sich sehen lassen.“

Die Investitionen in die Stromverteilnetze der beteiligten Kommunen beliefen sich 2019 auf 4,7 Millionen Euro. Der kontinuierliche Bedarf an Modernisierung und Ausbau der Verteilnetzinfrastruktur erhöht den Kapitalbedarf in den Gesellschaften. Aus diesem Grund wurden in den Gesellschafterversammlungen Darlehen seitens der kommunalen Gesellschafter von 4,7 Millionen Euro beschlossen, die den Gesellschaften im Lauf dieses Jahres zur Verfügung gestellt werden, um die künftigen Ausgaben zu finanzieren. Die Geschäftsführer Mario Dürr (NEV) und Thomas Ruoff (Süwag) bekräftigen, dass die Investitionen weiter auf hohem Niveau bleiben werden. Mike Schuler, Vorstand der Süwag Energie AG, freut sich, dass auch in Zeiten der Pandemie der systemrelevante Geschäftsbetrieb der Kawag Netze im Verbund mit der Süwag und den kommunalen Partnern jederzeit sichergestellt ist.

Kawag Netze teilen sich in ein GmbH- und AG-Modell auf

Die Kawag Netze sind 2012 gegründet worden und umfassen aktuell 22 Städte und Gemeinden in den Landkreisen Rems-Murr, Heilbronn und Ludwigsburg sowie den NEV und die Süwag Energie AG.

Die Kawag Netze teilen sich in ein GmbH- und ein AG-Modell auf. Für das GmbH-Modell hat sich unter anderem die Gemeinde Althütte entschieden. Im AG-Modell haben sich (aus dem Raum Backnang) die Gemeinden Aspach, Burgstetten, Großerlach, Kirchberg an der Murr, Oppenweiler, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr und Weissach im Tal zusammengeschlossen.

Sowohl an der GmbH als auch an der AG ist die kommunale Seite jeweils mit 51 Prozent mehrheitlich beteiligt. Die Süwag Energie AG ist in beiden Varianten mit 49 Prozent der Anteile vertreten. Die Netzgesellschaften haben die Stromnetze erworben und verpachten sie zum Betrieb an die Süwag Energie AG.

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Erstellt:
16. Mai 2020, 16:00 Uhr

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