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Volksbegehren: Kretschmann will mit Bienen-Freunden reden

dpa/lsw Stuttgart. Nach der Zulassung des Volksbegehrens für mehr Artenschutz im Südwesten hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) seine Bereitschaft zu Gesprächen mit den Initiatoren betont. Er freue sich seinerseits über die Bereitschaft der Initiatoren, mit allen Beteiligten und Betroffenen an einem Runden Tisch einen gangbaren Weg zu erarbeiten, teilte Kretschmann am Donnerstag mit. „Die Landesregierung wird sich an diesem Runden Tisch gerne beteiligen.“ Die „Südwest Presse“ hatte zunächst darüber berichtet.

Honigbienen, aufgenommen auf einer Streuobstwiese. Foto: Fabian Sommer/Archivbild

Honigbienen, aufgenommen auf einer Streuobstwiese. Foto: Fabian Sommer/Archivbild

Die Fachressorts prüften derzeit die Auswirkungen der Ziele des Volksbegehrens, betonte Kretschmann. Wegen der Komplexität des Themas sei es sicherlich erforderlich, über diese Auswirkungen mit den Initiatoren und den Betroffenen zu diskutieren. Koordinator Sven Prange von proBiene sagte, man sei bereit, mit allen zu sprechen.

Die Initiative fordert unter dem Motto „Rettet die Bienen“ den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent bis 2035, die Halbierung von Pestiziden bis 2025 und ein Verbot von Pestiziden in Schutzgebieten. Kretschmann hatte sich bislang zurückhaltend geäußert zu dem Volksbegehren.

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Erstellt:
15. August 2019, 17:20 Uhr

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