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Warnstreiks in der Versicherungsbranche im Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Bei der Tarifrunde für die Beschäftigten im Innendienst der privaten Versicherungen erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie ruft am Montag in Stuttgart mehrere Hundert Beschäftigte zu einem ganztätigen Warnstreik auf, wie der Landesfachbereichsleiter Frank Hawel am Freitag mitteilte. Es seien zwei Protestzüge durch die Innenstadt geplant. Vertreten sind unter anderem der Branchenprimus Allianz, die Württembergische Versicherung, R+V und die Vereinigte Postversicherung.

Ein Mann trägt eine Mütze mit dem Verdi-Logo. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Ein Mann trägt eine Mütze mit dem Verdi-Logo. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Am Dienstag wird zu einem Warnstreik in Karlsruhe aufgerufen. Im Südwesten sind in der Branche nach Gewerkschaftsangaben mehr als 15 000 Beschäftigte von den Tarifgesprächen betroffen, bundesweit sind es rund 170 000 Personen. Verdi fordert eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem sollen die Beschäftigten künftig Tariferhöhungen in zusätzliche freie Tage umwandeln können, wenn sie dies wollen.

Die Arbeitgeber boten bislang in drei Schritten Tariferhöhungen im Volumen von vier Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 34 Monaten an. Das sei kein verhandlungsfähiges Angebot, kritisierte Hawel. Die nächste bundesweite Verhandlungsrunde ist am 29. November in München.

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Erstellt:
15. November 2019, 10:40 Uhr

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