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Winterwetter lässt weiter auf sich warten

Das Wetter im Januar war von vergleichsweise milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden geprägt

Von Schnee und Eis noch keine Spur: Auch zum Jahresanfang war vom typischen Winterwetter noch nichts zu sehen. Stattdessen gab es vergleichsweise viele Sonnentage, wenig Niederschlag und für Januar überdurchschnittlich milde Temperaturen.

Bedeckter Himmel über der städtischen Galerie und dem Wasserturm in Backnang. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Bedeckter Himmel über der städtischen Galerie und dem Wasserturm in Backnang. Foto: A. Becher

Von Kristin Doberer

BACKNANG/GROSSERLACH. Für die ersten Faschingsumzüge und Narrentreffen in der Region hat es das Wetter im Januar besonders gut gemeint. Ungewöhnlich viel Sonnenschein gab es vor allem Mitte des Monats, so verzeichneten Meteorologen insgesamt 78 Sonnenscheinstunden – etwa 30 Stunden mehr Sonnenschein als im vieljährigen Mittel. Über den ganzen Monat verteilt zeichnete die Wetterstation Großerlach-Mannenweiler mehrere Tage auf, an denen die Zahl der Sonnenstunden sogar über sieben gestiegen ist.

Außerdem zeigen die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass es insgesamt etwas weniger geregnet hat als in den Vorjahren: Die 57,7 Millimeter an Niederschlagshöhe lagen unter dem Mittelwert vergangener Jahre von 92,4 Millimeter. Mitte des Monats blieb es fast durchgängig trocken, der Regen fiel erst gegen Ende Januar stärker, hielt sich dafür aber auch bis Anfang Februar.

Es gab nicht nur ungewöhnlich viel Sonnenschein im ersten Monat des Jahres, sondern auch vergleichsweise milde Temperaturen, so fielen die Temperaturen tagsüber kaum unter null Grad Celsius. Der wärmste Tag des Monats war der 16. Januar, hier stieg das Thermometer tagsüber auf bis zu 11,6 Grad Celsius an. Insgesamt lag die durchschnittliche Temperatur bei drei Grad Celsius und damit etwa vier Grad über dem vieljährigen Mittelwert (minus ein Grad Celsius).

Wer sich auf Schnee freut, muss weiterhin warten

Vom Winter war nur wenig zu erahnen, obwohl es an vier Tagen im Januar Schneeregen und Schneefall gab, in höheren Lagen sogar eine Schneehöhe von 12 Zentimetern (am 29. Januar). Wer darauf hoffte, Schlittenfahren zu gehen oder Schneemänner zu bauen, wurde allerdings enttäuscht. Dafür reichte der Schnee noch nicht, da kaum mehr als Schneematsch tatsächlich liegen blieb. Kein Wunder, lag doch die niedrigste Temperatur des gesamten Monats am 22. Januar bei nur minus 4,7 Grad Celsius.

Auch in den nächsten Tagen wird es nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes wohl keine Schneefälle geben. Stattdessen bleiben die Temperaturen weiter einige Grad Celsius über null. Auch der starke Regen und die Gewitter der vergangenen Tage sollen demnächst wieder nachlassen und erneut viel Sonnenschein weichen.

Winterwetter lässt weiter auf sich warten

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Erstellt:
5. Februar 2020, 06:00 Uhr

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