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Wohnung nach judenfeindlichen Schmierereien durchsucht

dpa/lsw Stuttgart. Nach antisemitischen Schmierereien in Stuttgart hat die Polizei die Wohnung eines 28-Jährigen durchsucht. Der Verdächtige soll seit Ende Juni etliche judenfeindliche Sprüche im Stuttgarter Stadtgebiet hinterlassen haben. Neben dem Schriftzug „Merkel ist Jüdin“ soll er die Sprüche laut Polizei zweimal mit Hakenkreuzen versehen haben und öffentlich den Hitlergruß gezeigt haben. Nach Ermittlungen beschlagnahmte die Polizei bei der Durchsuchung unter anderem ein Mobiltelefon.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Der Verdächtige wurde anschließend auf freien Fuß gesetzt. Derweil gibt es laut einer Sprecherin keine Hinweise darauf, dass der Mann in einem rechten oder rechtsextremen Verein mitgemacht habe - auch eine Parteizugehörigkeit schließen die Ermittler zurzeit aus. Vor zwei Monaten war der Schriftzug laut Polizei erstmalig aufgetaucht. Der Staatsschutz hatte daraufhin die Ermittlungen aufgenommen.

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Erstellt:
26. August 2020, 17:37 Uhr

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