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ZDF-Journalistin Diekmann erhält Oppenheimer-Auszeichnung

dpa/lnw Stuttgart. Die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann und der Geschichtsforscher Martin Ritter haben am Montag in Stuttgart die Joseph-Ben-Issachar-Süßkind-Oppenheimer-Auszeichnung erhalten. Das teilte der baden-württembergische Landtag am Montag mit. Der Preis wird vom Landtag und von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) für herausragendes Engagement in Wissenschaft und Publizistik gegen Minderheitenfeindlichkeit und Vorurteile verliehen.

Nicole Diekmann wurde für ihr entschlossenes Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung geehrt. Sie twitterte am Neujahrstag 2919 „Nazis raus.“ - und auf die Frage „Wer ist denn für Sie ein Nazi?“ antwortete sie ironisch „Jede/r, der/die nicht die Grünen wählt.“ Daraufhin wurde sie mit Hassnachrichten und Beleidigungen überschüttet. Dies wiederum löste eine Welle der Solidarität auf dem Kurznachrichtendienst aus.

Martin Ritter erforscht nach den Angaben des Landtags die Geschichte jüdischen Lebens in seiner Heimatgemeinde Obersulm. Außerdem untersuchte er demnach das Schicksal der jüdischen Gemeinde Affaltrach während der NS-Zeit und führt seit vielen Jahren Besucher durch das Museum in der ehemaligen Synagoge von Affaltrach.

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Erstellt:
8. Oktober 2019, 05:01 Uhr

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