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Zugang und Wege um Wasserschloss werden erneuert

Räte entscheiden sich für Pflasterbelag

Das Rathaus Oppenweiler soll bald barrierefrei werden. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Becher

Das Rathaus Oppenweiler soll bald barrierefrei werden. Foto: A. Becher

OPPENWEILER (dob). Im Zuge der Neugestaltung der Rathausinsel soll das Rathaus Oppenweiler bald barrierefrei werden. Geplant sind ein neuer Zugang mit Rampe und die Neugestaltung der Treppe sowie der Wege rund um das Wasserschloss. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde sich für den zukünftigen Pflasterbelag entschieden. „Es gab eine überraschend schnelle Zustimmung vom Denkmalamt zum Material und den Plänen“, sagt Bürgermeister Bernhard Bühler. Die Treppe zum Rathaus soll aus Muschelkalk entstehen. Die Verwaltung habe sich für dieses Material entschieden, da es für ein Naturmaterial kaum Einschlüsse und eine gleichmäßige Farbe hat. Auch die Stelen, die die Rampe für Rollstuhlfahrer einfassen sollen, werden aus Muschelkalk bestehen. Der Gemeinderat hat sich nun für ein dazu passendes Pflaster entschieden. Wichtig bei der Auswahl war, dass ein scharfkantig geschnittenes Pflaster verlegt wird, damit die Wege möglichst gut mit Rollstühlen oder Rollatoren befahrbar sind. Der Gemeinderat hat sich mit nur einer Gegenstimme für ein gräuliches Pflaster entschieden, das die Muschelkalkoptik der Treppe und der Stelen imitiert und dessen Vorteil darin liegt, dass es sich nicht verfärbt.

Die Arbeiten am Eingang sollen von Januar bis März 2021 stattfinden, da in diesem Zeitraum nur wenige Trauungen stattfinden. Denn während der Bauzeit wird der normale Eingang nicht nutzbar sein. Stattdessen soll auf der Ostseite des Gebäudes ein provisorischer Eingang durch ein Fenster angelegt werden, der über ein Podest erreichbar wird. Die Sanierung der Wege im Schlossgarten dagegen soll bereits im Herbst stattfinden. Auch die Brücke wird im Zuge der Neugestaltung saniert werden, weshalb für eine gewisse Zeit ein Behelfssteg über den Schlosssee angebracht wird. Foto: A. Becher

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Erstellt:
24. April 2020, 11:30 Uhr

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