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Harms/Bergmann untermauern gute Form

Rang neun für Backnanger Beachvolleyballer und seinen Partner in Brasilien – Aus im Achtelfinale gegen Weltranglistendritten

Der Backnanger Beachvolleyballer Yannick Harms und sein Partner Philipp Bergmann haben in Brasilien weitere Punkte für die Weltrangliste gesammelt. Beim Vier-Sterne-Turnier der World-Tour in Itapema kamen sie bis ins Achtelfinale. Dort unterlagen sie dann den Weltranglistendritten Brouwer/Meeuwsen. Mit Rang neun waren Harms/Bergmann aber absolut zufrieden.

Arbeitet sich mit Partner Philipp Bergmann in der Weltrangliste weiter nach oben: Der Backnanger Beachvolleyballer Yannick Harms. Foto: FIVB

Arbeitet sich mit Partner Philipp Bergmann in der Weltrangliste weiter nach oben: Der Backnanger Beachvolleyballer Yannick Harms. Foto: FIVB

(vh/uwe). Für das Internet-Fachportal Beach-Volleyball.de sind Harms/Bergmann „das deutsche Männerduo der Stunde“. Zu Recht. Nach Rang fünf beim Drei-Sterne-Turnier in der Schweiz war es nun in Brasilien Rang neun. Und das bei einem Turnier der zweithöchsten Kategorie der World-Tour. Höher als Itapema sind nur die drei Turniere der Major-Serie, die vom Niveau mit einem Grand Slam im Tennis vergleichbar sind.

Für den Backnanger und seinen Partner bedeutet das wiederum, dass sie bei Turnieren wie in Brasilien erst einmal in die Qualifikation müssen. Die überstanden sie mit einem souveränen 2:0 gegen das junge kanadische Duo Jake MacNeil/ Gabriel Burlacu. Im Hauptfeld gelang den beiden Deutschen dann im ersten Gruppenspiel eine große Überraschung, als sie die Weltranglistenneunten und Fünften der WM 2017 Pablo Herrera/ Adrian Gavira aus Spanien in drei hart umkämpften Sätzen mit 18:21, 22:20 und 18:16 besiegten (wir berichteten). Damit waren Harms/Bergmann bereits vorzeitig für die K.-o.-Phase qualifiziert. Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg, der den direkten Einzug ins Achtelfinale bedeutet hätte, gab es dann aber gegen den Vizeweltmeister von 2015 Christiaan Varenhorst und dessen Partner Jasper Bouter (Niederlande) eine recht klare 0:2-Niederlage. Harms zog dennoch eine erste positive Bilanz: „Alles in allem können wir zufrieden sein, auch wenn wir uns natürlich noch ein bisschen über das letzte Spiel ärgern.“

In der ersten K.-o.-Runde warteten Kacper Kujawiak/Maciej Rudol (Polen) auf Harms und Bergmann, die für den TC Hameln starten. In der Woche zuvor in Luzern hatten die Deutschen mit 2:1 gewonnen. In Brasilien sah es zunächst aber so aus, als hätten diesmal die Polen die Nase vorne. Sie sicherten sich Satz eins mit 21:16. Doch danach wurde das deutsche Duo immer stärker, das Block-Abwehr-Verhalten funktionierte, die Angriffe saßen und das 21:18 bedeutete den Ausgleich. Der dritte Satz wurde dann zu einer Demonstration der Stärke. Harte, platzierte Aufschläge verhinderten, dass die Polen ihr Spiel aufziehen konnten. Auch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung zum Stand von 7:6 steckten Harms/Bergmann weg, ließen nur noch einen gegnerischen Punkt zu und gewannen den Entscheidungssatz klar mit 15:7.

Im Achtelfinale warteten die Weltranglistendritten Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen, die vor zwei Wochen das Vier-Sterne-Turnier in Huntington Beach gewonnen hatten. Der Backnanger und sein Mitstreiter lieferten den Niederländern ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende des ersten Satzes entschieden Kleinigkeiten für die Favoriten (21:19). Auch der zweite Durchgang war zunächst ausgeglichen, ehe Brouwer/Meeuwsen dank stärkerer Angriffe zum 21:15 kamen. „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und kleine Ungenauigkeiten, die eben sofort bestraft werden, entschieden dann den ersten Satz. Im zweiten Durchgang haben wir hintenraus ein bisschen den Faden verloren“, analysierte Philipp Bergmann, der wie sein Partner mit dem Auftritt aber sehr zufrieden war und nach der Rückkehr aus Südamerika mit Partner Yannick Harms erst mal eine kleine Turnierpause einlegt, ehe am 9. und 10. Juni in Münster die deutsche Tour startet.

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Erstellt:
23. Mai 2018, 06:00 Uhr

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