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Wellbrock: „Als Weltmeister habe ich hohe Ziele“

dpa Magdeburg. Nach EM- und WM-Gold wäre Florian Wellbrock als Medaillenkandidat nach Tokio gereist. Nach der Verlegung blickt Deutschlands bester Schwimmer nun hoffnungsvoll den Sommerspielen 2021 entgegen. Eine Sorge „ist minimal“ vorhanden.

Muss seinen Olympia-Traum um ein Jahr aufschieben: Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock. Foto: Andreas Gora/dpa

Muss seinen Olympia-Traum um ein Jahr aufschieben: Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock. Foto: Andreas Gora/dpa

Der Olympia-Traum von Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock ist vertagt. Nach Doppel-Gold bei der WM vor einem Jahr ist der 22-Jährige die große Hoffnung der deutschen Schwimmer für die Sommerspiele in einem Jahr in Tokio.

Eine erneute Verschiebung wegen der Coronavirus-Pandemie befürchtet der für den SC Magdeburg startende Sportler derzeit nicht.

„Die Sorge ist minimal schon irgendwie da. Aber momentan sehe ich es eigentlich recht gelassen, weil sich Schritt für Schritt ja alles wieder auflockert. Ich denke, dass sich die Organisatoren schon Wege und Strategien überlegen, wie man so ein Event trotzdem durchführen kann“, sagte Wellbrock. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht der gebürtige Bremer über seine Tokio-Pläne und worauf es „am Tag X“ ankommt.

Der größte Wettkampf in Tokio wurde um ein Jahr verschoben. Können Sie schon was zu den Zielen und Strecken für die Olympischen Spiele in zwölf Monaten sagen?

Florian Wellbrock: Ich habe mir natürlich meine Ziele gesteckt. Ich werde voraussichtlich über die 800 Meter, 1500 Meter im Becken und über 10 Kilometer im Freiwasser an den Start gehen und dann müssen wir mal schauen, was dabei rumkommt. Die konkreten Ziele habe ich im Kopf und da bleiben sie auch erstmal (lacht).

Wieso möchten Sie nicht über die konkreten Ziele sprechen?

Wellbrock: Den größten Druck mache ich mir ohnehin selbst. Natürlich habe ich als Weltmeister hohe Ziele, aber am Tag X kommt es eben nicht nur auf mich, sondern auch auf Konkurrenz und Tagesform an. Das Wichtigste ist sowieso, dass ich gesund bis zu den Spielen durchkomme – gerade in Zeiten wie diesen.

Wie groß ist Ihre Sorge, dass es wegen des Coronavirus auch nächstes Jahr nichts wird mit den Olympischen Spielen?

Wellbrock: Die Sorge ist minimal schon irgendwie da. Aber momentan sehe ich es eigentlich recht gelassen, weil sich Schritt für Schritt ja alles wieder auflockert. Ich denke, dass sich die Organisatoren schon Wege und Strategien überlegen, wie man so ein Event trotzdem durchführen kann. Da verlasse ich mich auf die, die das Sagen haben.

ZUR PERSON: Florian Wellbrock (22) ist der aktuell erfolgreichste deutsche Schwimmer. Bei der WM im Sommer vor einem Jahr glückte ihm durch Gold im Freiwasser und im Becken ein einzigartiger Coup. Er ist bei den um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen die große Hoffnung auf die erste olympische Beckenmedaille deutscher Schwimmer seit 2008.

© dpa-infocom, dpa:200812-99-144558/3

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Erstellt:
13. August 2020, 05:00 Uhr

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