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114 Bahnbrücken können nicht mehr saniert werden

dpa/lsw Stuttgart/Berlin. 114 Bahnbrücken in Baden-Württemberg können nicht mehr wirtschaftlich saniert werden, sondern müssen ersetzt werden. Das geht aus der Antwort des Bahnbeauftragten der Bundesregierung, Enak Ferlemann, hervor. Die Bahn legt dem Bund jährlich einen Bericht über den Zustand der Brücken vor. In Baden-Württemberg fallen derzeit 114 von 3103 Brücken in die schlechteste Zustandskategorie vier. In Deutschland sind 1004 von 25 707 Brücken in dieser Kategorie.

Eine Regionalbahn fährt in Stuttgart über eine Eisenbahnbrücke. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Eine Regionalbahn fährt in Stuttgart über eine Eisenbahnbrücke. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Es handele sich um Brücken mit „gravierenden Schäden am Bauwerksteil ohne Sicherheitsrelevanz“, die nicht mehr wirtschaftlich instand gesetzt werden könnten, antwortete Ferlemann auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch diese Brücken seien für die Nutzung sicher, sonst würde kein Betrieb zugelassen, betonte die Bahn. Je nach Schadensbild könne eine Brücke 15 Jahre in der Kategorie vier bleiben.

Der Staatskonzern hatte in Deutschland von 2015 bis 2019 gut 900 Brücken für drei Milliarden Euro erneuert. Bis 2029 sollen 2000 weitere vollständig oder teilweise erneuert werden. Dafür solle die Rekordsumme von rund neun Milliarden Euro investiert werden, hatte der Konzern zu Jahresbeginn mitgeteilt.

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Erstellt:
6. April 2020, 12:31 Uhr

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