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130 Infizierte im Flüchtlingsheim in St. Augustin

dpa St. Augustin. Auch Flüchtlingsunterkünfte könnten sich zu Corona-Schwerpunkten entwickeln. In St. Augustin im Rheinland sind nun 130 Menschen in einer Einrichtung infiziert. Die Behörden versuchen, den Ausbruch einzudämmen.

Beamte der Polizei und des Ordnungsamtes betreten in Schutzanzügen die Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin. Foto: Marcel Kusch/dpa

Beamte der Polizei und des Ordnungsamtes betreten in Schutzanzügen die Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin. Foto: Marcel Kusch/dpa

In einem Flüchtlingsheim in St. Augustin in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellen Testergebnissen 130 Menschen mit Corona infiziert. Die restlichen 170 Bewohner hätten sich nicht infiziert, wie Tests gezeigt hätten, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln.

„Es werden, wie in allen Landesunterkünften die höchsten Hygienevorschriften umgesetzt“, betonte sie. Die negativ und die positiv Getesteten würden getrennt untergebracht. Auch die Außenbereiche seien getrennt. Das Essen werde ausschließlich auf den Zimmern eingenommen. Um die Belegung zu reduzieren und mehr Platz zu schaffen, würden viele negativ getestete Bewohner in eine andere Unterkunft verlegt.

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ist in Flüchtlingsheimen keine Seltenheit. Allein in Nordrhein-Westfalen waren bereits zwei Einrichtungen stärker betroffen. So wurden in Euskirchen mehr als 50 Personen positiv getestet, in Mettmann bei Düsseldorf kam es in einem Flüchtlingsheim zu mehr als 30 Positivfällen.

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Erstellt:
18. Mai 2020, 11:26 Uhr

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