2,3 Millionen Euro für Ausbau des Aspacher Wassernetzes

Land investiert in Aspach in sichere und zukunftsfähige Wasserversorgung.

Pumpwerk in Aspach-Einöd. Symbolfoto: Alexander Becher

© Alexander Becher

Pumpwerk in Aspach-Einöd. Symbolfoto: Alexander Becher

Aspach. Mit rund 2,3 Millionen Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg den ersten Bauabschnitt zum Ausbau der Wasserversorgung in Aspach. Das teilt das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Die Maßnahme stärke nachhaltig die Trinkwasserversorgung und erhöhe die Versorgungssicherheit in mehreren Ortsteilen. Damit schaffe Aspach wichtige Voraussetzungen für eine klimaresiliente Infrastruktur.

„Gerade angesichts zunehmender Anforderungen durch Klimawandel, Trockenperioden und wachsende Infrastrukturbedarfe ist eine leistungsfähige Wasserversorgung ein zentraler Baustein der kommunalen Daseinsvorsorge“, erklärte Regierungspräsidentin Susanne Bay. „Sauberes Trinkwasser ist unsere Lebensgrundlage. Mit Blick auf drohende Wasserknappheit durch den Klimawandel müssen wir dafür sorgen, dass es auch künftig zuverlässig zur Verfügung steht. Der Ausbau der Wasserversorgung in Aspach ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige und nachhaltige Versorgung der Bürger, den wir gerne unterstützen“, erklärte Umweltministerin Thekla Walker.

Bürgermeisterin Sabine Welte-Hauff betonte: „Ich freue mich sehr über die Förderung des Landes. Damit wird es uns ermöglicht, einen zentralen Baustein für die Eigenwasserversorgung der Gemeinde Aspach umzusetzen. Mit dem Neubau des Hochbehälters Berghau stärken wir die sichere und zuverlässige Versorgung mit Trink- und Löschwasser – ein wichtiger Beitrag für die Bürgerinnen und Bürger heute und für kommende Generationen.“

Neuer Hochbehälter ersetzt zwei alte

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Im Zuge des ersten Bauabschnitts wird durch den Neubau des Hochbehälters Berghau zusätzlicher Speicherraum geschaffen. Die zu kleinen und in die Jahre gekommenen Hochbehälter Allmersbach und Rietenau werden nach Fertigstellung des neuen Hochbehälters Berghau außer Betrieb genommen. Darüber hinaus werden die Druckverhältnisse im Gewerbegebiet Forstboden optimiert. In den höher gelegenen Bereichen des Ortsteils Allmersbach am Weinberg wird der Versorgungsdruck sichergestellt. Der Ausbau der Wasserversorgung in Aspach verbessert zudem die Löschwasserversorgung in den Ortsteilen Rietenau und Allmersbach am Weinberg. Auch die Löschwasserentnahme im Gewerbegebiet Forstboden wird ausgebaut und leistungsfähiger gestaltet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Versorgungssicherheit für die Hochzone Kleinaspach sowie die höher gelegenen Teilorte. Diese profitieren künftig von zwei voneinander unabhängigen Einspeisungen in das Pumpwerk Einöd. pm

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Erstellt:
2. Juli 2026, 06:00 Uhr

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