Der Saunabereich im Hotel Sonnenhof geht in den Betrieb

Nach über einem Jahr biegt der Neubau am Aspacher Hotel Sonnenhof auf die Zielgerade ein. Der Innenbereich soll den Hotelgästen noch vor Weihnachten zur Verfügung stehen. Außenbereich und Eventhalle sollen im Frühjahr eingeweiht werden.

Zwei mit Gläsern abgetrennte Saunen gehören zu den neuen Attraktionen im Hotel Sonnenhof. Fotos: Alexander Becher

© Alexander Becher

Zwei mit Gläsern abgetrennte Saunen gehören zu den neuen Attraktionen im Hotel Sonnenhof. Fotos: Alexander Becher

Von Lorena Greppo

Aspach. Noch herrscht emsiges Treiben im künftigen Wellnessbereich des Hotels Sonnenhof. Bis Ruhe in die Wohlfühloase einkehrt, soll es aber nicht mehr lange dauern. „Das Programm ist ambitioniert. Diese Woche wird noch mit Volldampf gearbeitet, dann haben wir einen Großteil geschafft“, erklärt Uli Ferber. Zumindest der Innenbereich soll noch vor Weihnachten für die Gäste des Hotels zur Verfügung stehen. Bis Freitag wird noch gearbeitet, am Wochenende wird noch alles sauber gemacht, dann wird das Personal eingewiesen und es kann losgehen. Über einen direkten Zugang kommen die Hotelgäste vom Bestandsgebäude in den neuen Bereich. Hier stehen ihnen unter anderem sechs Saunen, darunter Vital-, Salz- und Zirbensauna, zur Verfügung, ebenso wie ein Dampfbad, ein Solarium und verschiedene Erlebnisduschen. Für alles ist gesorgt: Eine Sitzecke mit Fernseher ist ebenso vorgesehen wie ein Angebot verschiedener Snacks wie Obst oder Joghurt.

Der Außenbereich soll bis März fertiggestellt werden

Etwas länger wird es noch dauern, bis auch der Außenbereich der neuen Wellnessanlage in Betrieb gehen kann. Bis März soll auch hier alles bereit für die Gäste sein. Bis dahin ist das Badehaus errichtet, welches den Spa-Bereich vom Sportplatz trennt. In der Außenanlage gibt es ein Warmwasser- sowie ein Kaltwasserbecken, einen Liegebereich, durch den sich ein Bach zieht, welcher wiederum in einen Badeteich mündet, und nicht zuletzt eine Dachterrasse mit Liegestühlen und einem Blick auf die Aspacher Weinberge. Auf den Whirlpool habe man verzichtet, berichtet Ferber. Überhaupt: Die Visualisierung der Pläne sei zu etwa 90 Prozent so umgesetzt worden – kleine Änderungen gab es. Gemeinsam mit der bestehenden Anlage stehen dann 4500 Quadratmeter Fläche für Entspannung und Wohlbefinden zur Verfügung.

Im Außenbereich ist neben zwei Pools auch eine Liegewiese mit Badeteich vorgesehen. Hier laufen die Arbeiten aktuell noch.

© Alexander Becher

Im Außenbereich ist neben zwei Pools auch eine Liegewiese mit Badeteich vorgesehen. Hier laufen die Arbeiten aktuell noch.

Im Erdgeschoss entsteht aktuell eine Halle, welche für Veranstaltungen aller Art inklusive Messen, Seminare, Konzerte und Kongresse genutzt werden kann. In Anlehnung an Aspachs berühmteste Einwohnerin, Ferbers Ehefrau Andrea Berg, bekommt die Halle den Namen „Bergwerk“. Und entsprechend dem Namen ist auch die Gestaltung – mit Wänden in Ziegeloptik, Traversen und Industrieboden. Bis zu 500 Leute finden darin Platz.

Wenn alles fertig ist, fällt auch den Hoteliers ein Stein vom Herzen. „Momentan ist es eine große Belastung“, sagt Uli Ferber – für das Personal wie auch für die Gäste. Bei den Bauarbeiten gab es etwa vier Monate Verzögerung. Zuerst habe Corona die Prozesse verlangsamt, dann habe man Lieferprobleme bei verschiedenen Materialien gehabt. Auch seien die Kosten deutlich gestiegen – zwischen 25 und 30 Prozent Mehrkosten verzeichne man. „Wir liegen deutlich über zehn Millionen Euro“, sagt Ferber zu den Gesamtkosten.

Auch sei es nicht gerade die beste Werbung gewesen, die Gäste immer wieder zu vertrösten. Schließlich war man anfangs davon ausgegangen, den Spa-Bereich im Herbst bereits nutzen zu können. „Wir halten unsere Gäste ständig auf dem Laufenden“, so Ferber. Der Großteil der Besucher habe verständnisvoll auf die Verzögerungen reagiert.

Die 29 Zimmer im neuen Bettenhaus sind seit Oktober bezugsfertig

Im Oktober fertig geworden ist hingegen das neue Bettenhaus mit 29 zusätzlichen Zimmern. Auch hierfür waren umfangreiche Arbeiten notwendig. Das bestehende Treppenhaus wurde komplett entkernt und erneuert. Die Rettungswege wurden neu erschlossen. Durch einen neuen Aufzug ist der Flur barrierefrei erreichbar, dort gibt es neben behindertengerechten Zimmern auch sechs großzügige Suiten. Die Zimmer sind klimatisiert – gerade für Gäste aus dem Ausland sei dies inzwischen ein gewünschter Standard. Momentan blickt man vor dort aus noch auf die Baustelle, in wenigen Monaten soll auch hier der Blick auf die Natur im Norden Aspachs gehen.

Die Arbeiten der vergangenen 13 Monate nennt Uli Ferber „eines der größten Volumen, die wir gebaut haben“. Mit der Umsetzung ist er sehr zufrieden, schließlich habe man sich bewusst für eine sehr hochwertige Ausstattung entschieden. Ferber freut sich, wenn alles fertig ist: „Das wird ein Meilenstein in der Hotelgeschichte.“

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Erstellt:
14. Dezember 2022, 06:00 Uhr

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