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Einsatzbelastung der Polizei bei Fußballspielen nimmt ab

dpa/lsw Stuttgart. Die Einsatzbelastung der Polizei bei Fußballspielen hat sich nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums verringert. Bis zum Corona-Lockdown im März habe es im Rahmen der 147 Spiele in den ersten vier Ligen 99 821 Einsatzstunden der Polizei gegeben, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Dies sei im Vergleich zum selben Zeitraum in der Vorsaison ein Rückgang von knapp drei Prozent.

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archiv

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archiv

„Wir können eine geringere Anzahl verletzter Personen, Straftaten auf gleichbleibend niedrigem Niveau und erneut weniger Einsatzstunden der Polizei im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Vorsaison verzeichnen“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Die Zahl der verletzten Personen ging von 68 auf 67 zurück. Die Zahl der Strafanzeigen nahm leicht zu von 346 auf 349.

Strobl wertete die Entwicklung als Erfolg und führte sie auch auf die 2017 eingeführten Stadionallianzen im Land zurück. Dort arbeiten Vereine, Verbände, Kommunen, Fan-Vertreter und die Polizei eng zusammen.

Mit Blick auf die nächste Spielzeit forderte der 60-Jährige, eine Wiederzulassung von Zuschauern „in kurzen Zeitabständen“ immer wieder zu überprüfen. „Das erwarten Millionen von Fußballfans in unserem Land!“, sagte Strobl.

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Erstellt:
11. August 2020, 13:15 Uhr

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