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Jugendliche stirbt nach Stromschlag von Bahn-Oberleitung

dpa/lsw Aalen. 15 000 Volt Spannung haben Bahn-Oberleitungen. Wie gefährlich das sein kann, zeigt ein aktueller Fall aus Aalen.

Gleise sind vor einem Hauptbahnhof zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Symbolbild

Gleise sind vor einem Hauptbahnhof zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Symbolbild

Eine 16-Jährige ist im Ostalbkreis auf einen Container an einer Bahnstrecke geklettert und hat einen tödlichen Stromschlag von der Oberleitung erlitten. Ein Notarzt konnte am Mittwoch laut Polizei nur noch den Tod der Jugendlichen feststellen.

Mit zwei anderen Mädchen hatte sich die 16-Jährige demnach in Aalen bei abgestellten Güterwaggons aufgehalten, die mit Containern beladen waren. Die Jugendliche kletterte auf einen der Container.

Die Feuerwehr barg die Verunglückte mit einer Drehleiter. Die beiden Freundinnen standen unter Schock, ein Kriseninterventionsteam und der Rettungsdienst kümmerten sich um die zwei.

Die Polizei warnte erneut vor Aufenthalten in Gleisanlagen. „Die Gefahren, die von Bahn-Oberleitungen ausgehen, sind nicht sichtbar und werden oftmals unterschätzt“, hieß es. Schon in der Nähe von Bahn-Oberleitungen könne es lebensgefährliche Stromschläge geben - auch wenn die Oberleitung nicht berührt wird. „Die Bahn-Oberleitungen haben eine Spannung von 15 000 Volt, was etwa dem 65-fachen einer Haushaltssteckdose entspricht“, machten die Beamten deutlich.

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Erstellt:
15. Juli 2020, 15:00 Uhr

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