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Land will Notfallbetreuung von Kindern sicherstellen

dpa/lsw Stuttgart. Das Land will nach den flächendeckenden Schulschließungen die Betreuung von Kindern sicherstellen, deren Elternteile beide bei Polizei, Feuerwehr oder in Krankenhäusern arbeiten. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte am Freitag in Stuttgart, dass es eine Notfallbetreuung geben solle, wenn beide Elternteile zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur benötigt würden. Dazu zählten Polizei, Feuerwehr, der medizinische und pflegerische Bereich, die Lebensmittelproduktion, der Lebensmittelhandel sowie die Energie- und Wasserversorgung.

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz der Landesregierung Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz der Landesregierung Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

„Ich rufe alle Beteiligten dazu auf, in dieser Notsituation konstruktiv mitzuarbeiten“, sagte Eisenmann. Sie forderte insbesondere Lehrer auf, bei der Kinderbetreuung zu helfen, da Lehrer in der Zeit der Schulschließungen nicht offiziell im Urlaub seien. Notfalls könne sie die Lehrer dazu auch anweisen. Sie setze aber zunächst auf Freiwilligkeit. Dies sei eine Notsituation, betonte Eisenmann. Zuvor hatte die Landesregierung angekündigt, von Dienstag an alle Schulen und Kitas im Land bis zum Ende der Osterferien schließen zu wollen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

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Erstellt:
13. März 2020, 16:03 Uhr

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