LKA-Chef sieht Masken nicht als Problem für Ermittler

dpa/lsw Pforzheim. Der neue Chef des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg, Andreas Stenger, sieht in den allgegenwärtigen Corona-Masken kein Hindernis für die Verbrechensbekämpfung. Es sei eigentlich kein Problem bei der Wiedererkennung, sagte Stenger der „Südwest Presse“ und den „Badischen Neuesten Nachrichten“ (Montag). „Wir setzen für Personenerkennung intelligente Technik ein. Gesichtserkennungssoftware ist in der Lage, allein über die Augenpartie Menschen zu identifizieren.“

Andreas Stenger, Polizeipräsident im Polizeipräsidium Mannheim. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Andreas Stenger, Polizeipräsident im Polizeipräsidium Mannheim. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Stenger ist seit Anfang Mai LKA-Präsident. Vorher war der 58-Jährige Polizeipräsident in Mannheim. In dem Interview sprach er sich angesichts neuer technischer Möglichkeiten für die Ermittler dafür aus, über eine Verlängerung der Verjährungsfristen für schwere Verbrechen wie Totschlag oder Vergewaltigung zu diskutieren. „Diese Debatte muss man führen“, sagte Stenger in der „Südwest Presse“. „Wir haben heute Ermittlungsinstrumente, die wir vor 20 Jahren nicht hatten.“

© dpa-infocom, dpa:210614-99-982709/2

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Erstellt:
14. Juni 2021, 08:27 Uhr

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