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Prozess um mutmaßlichen Auftragsmord beginnt im März

dpa/lsw Freiburg. Nach dem gewaltsamen Tod eines 24 Jahre alten Mannes in Freiburg beginnt am 2. März vor dem dortigen Landgericht der Mordprozess gegen einen 33-Jährigen. Dem Mann wird vorgeworfen, sein Opfer im Auftrag eines inzwischen gestorbenen Rechtsanwaltes mit zwei Kopfschüssen umgebracht zu haben, berichtete das Gericht am Mittwoch weiter. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Anwalt dem Angeklagten dafür 50 000 Euro geboten. Das Geld soll aus Drogengeschäften des Opfers stammen und neben anderen großen Summen von dem Anwalt verwahrt worden sein. Die Leiche des 24-Jährigen war nach der Tat im Juli 2019 in einem Industriegebiet gefunden worden.

Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der wegen Zuhälterei vorbestrafte Verdächtige war im vergangenen August festgenommen worden. Der Anwalt wurde als mutmaßlicher Drahtzieher des Verbrechens knapp drei Wochen nach der Tat gefasst. Im November vergangenen Jahres nahm er sich im Gefängnis das Leben.

Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage anberaumt. Acht Zeugen sind geladen sowie zwei Sachverständige. Als Nebenkläger treten die Eltern des Opfers auf. Ein Urteil könnte am 19. März fallen.

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Erstellt:
12. Februar 2020, 17:07 Uhr

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