Streich verurteilt geplatzte Super-League-Pläne

dpa Freiburg. Obwohl die Pläne für die europäische Super League als gescheitert gelten, rechnet Freiburgs Trainer Christian Streich, dass das Thema damit nicht grundsätzlich beendet ist. „Es heißt, sich in Zukunft dagegen zu wehren“, sagte der Coach des badischen Fußball-Bundesligisten am Donnerstag, „das war ein Fanal, was da gesandt wurde an vollständig absurden Vorstellungen und Verdrehungen der Tatsachen. Es wurde ja so dargestellt, als soll der Fußball damit gerettet werden, das ist fast schon ein Hohn.“

Freiburgs Trainer Christian Streich. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Freiburgs Trainer Christian Streich. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Auch in Bezug auf die Reform der Champions League erklärte Streich, dass es einen Druck gebe „von Vereinen, die sich fast ausschließlich als Wirtschaftskraft wahrnehmen, auch wenn sie den Fußball gewissermaßen vorne dran stellen“.

Die sportliche Qualifikation und der sportliche Wettbewerb müsse aber das entscheidende und wichtigste Kriterium bleiben. „Es ist eine Kunst, den Kommerz nicht zu groß werden zu lassen und trotzdem dem gerecht zu werden, dass ganz viele Leute dadurch ernährt werden“, sagte Streich.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-312272/2

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Erstellt:
22. April 2021, 15:59 Uhr

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