VfB Friedrichshafen: Volleyballer spielen nun in der Messe

dpa/lsw Friedrichshafen. Nach der überraschenden Schließung ihrer Arena haben die Bundesliga-Volleyballer des VfB Friedrichshafen eine neue Halle gefunden. Der deutsche Rekordmeister wird künftig in der Messe der Stadt spielen, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Der Club erhalte von der Stadt und der Zeppelin Stiftung für den Umzug einen Zuschuss von bis zu 1,216 Millionen Euro. Das habe der Finanz- und Verwaltungsausschuss am Montagabend beschlossen.

Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Zum ersten Mal will der VfB Friedrichshafen am 21. November im Topspiel gegen die Berlin Volleys in der neuen Spielstätte antreten. Zuschauer sind dann aufgrund der Coronavirus-Krise nicht erlaubt. Nach den Wochen vor leeren Rängen im November sei die Hoffnung groß, dass das erstellte Hygienekonzept für Spiele vor Fans im Dezember zur Anwendung kommen könne, sagte VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt.

Weil die ZF-Arena wegen Baufälligkeit geschlossen ist, trainierte der VfB zuletzt in verschiedenen Hallen. Für die Bundesliga-Heimspiele im Oktober hatte der Bundesligist mit seinen Gegnern das Heimrecht getauscht. Die Lösung mit der Messe-Halle gilt vorerst bis zum Ende der Saison 2021/22. Wie es danach weitergeht, sei noch offen, teilte der Verein mit.

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Erstellt:
3. November 2020, 14:34 Uhr

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