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Vorstoß zu Abschaffung des Solidaritätszuschlags gescheitert

dpa Stuttgart. Das baden-württembergische Finanzministerium ist mit einem Vorstoß zur vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags gescheitert. Der Finanzausschuss des Bundesrats lehnte am Donnerstag einen Vorschlag ab, die Integration des Rest-Solis in den Einkommensteuertarif so zu gestalten, dass kleinere und mittlere Einkommen zusätzlich entlastet werden, wie eine Sprecherin von Landesfinanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) mitteilte. Für Besserverdiener wollte sie im Gegenzug die Einkommensteuer erhöhen.

Edith Sitzmann (Grüne), Finanzministerin von Baden-Württemberg, legt während einer Plenarsitzung im Landtag eine Tasche auf ihren Platz. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Edith Sitzmann (Grüne), Finanzministerin von Baden-Württemberg, legt während einer Plenarsitzung im Landtag eine Tasche auf ihren Platz. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Damit verbunden war gleichfalls der Wunsch, den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von derzeit 1000 Euro auf 1500 Euro zu erhöhen. Begründet wurde der Antrag mit Zweifeln daran, dass die bereits beschlossene Ausklammerung eines Teils der Bevölkerung vom Solidaritätszuschlag verfassungsrechtlich Bestand hat.

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Erstellt:
18. Juni 2020, 17:07 Uhr

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